Lösungen

Grinding burn detection, grinding process controlSchleifbrandprüfung, Schleifprozesskontrolle

Wenn keine optimalen Schleifbedingungen vorliegen, kann durch Überhitzung und Schleifdruck auf das Werkstück eine Oberflächenschädigung auftreten, der sogenannte Schleifbrand. Die Oberflächenschäden reichen dann von Anlasszonen bis hin zu Neuhärtezonen. Diese können sich sehr lokal und mit geringer Tiefenausdehnung bilden, bis hin zum starken Härteabfall der gesamten Einhärtetiefe. Solche Anlass- oder Neuhärtezonen können die  Lebensdauer des Werkstücks drastisch reduzieren. Zudem treten in Schleifbrandzonen stark reduzierte Druckeigenspannungen oder sogar heftige Zugeigenspannungen auf.

Um die Funktionalität von hochbeanspruchten Werkstücken im Einsatz zu gewährleisten ist es wichtig, fehlerhafte Teile von fehlerfreien Teilen zu trennen. Dies kann durch Optimieren des Schleifprozesses geschehen, bevor durch Schleifbrand größere Mengen an Ausschuß auftreten, oder durch Separation von Gut- und Schlechtteilen.

Die magnetoelastische Technik (Barkhausen Noise Analysis (BNA) ) ist eine hervorragende Methode um zerstörungsfrei die Schleifqualität auf Werkstücken aus gehärtetem Stahl zu beurteilen. Die Barkhausenrauschen Analyse kann auf ferromagnetischen Materialien wie den meisten ferritischen Stählen, Eisen, Nickel und Kobalt angewendet werden. Die Barkhausenprüfung kann sogar durch Nichteisenbeschichtungen wie Chrom durchgeführt werden.

Bei vielen Komponentenherstellern der Automobilindustrie wurde daher die Barkhausenrauschen Analyse als Standardprüfverfahren in der Qualitätssicherung eingeführt, darunter auch Verzahnungs- und Wälzlagerhersteller. Einige Hersteller von PKW- und LKW-Motoren prüfen ihre komplette Nockenwellen- und Kurbelwellenproduktion mit Schleifbrand-Prüfständen von Stresstech.

Die Barkhausenrauschen Prüfsysteme von Stresstech (manuell, halb- und vollautomatisch) decken einen grossen Anwendungsbereich in der Automobil-, Luftfahrt-, Energieerzeugungs-, Öl- und Gasindustrie ab und umfassen: